{"id":4399,"date":"2021-04-25T19:45:21","date_gmt":"2021-04-25T17:45:21","guid":{"rendered":"https:\/\/existentiam.org\/tabula-rasa-und-was-jetzt\/"},"modified":"2021-04-26T20:47:10","modified_gmt":"2021-04-26T18:47:10","slug":"tabula-rasa-und-was-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/existentiam.org\/de\/tabula-rasa-und-was-jetzt\/","title":{"rendered":"Tabula rasa &#8211; Und was jetzt?"},"content":{"rendered":"\n<p><em><span style=\"color:#18109b\" class=\"has-inline-color\">&#8222;Wir wollen also annehmen, die Seele sei, wie man sagt, ein weisses, unbeschriebenes Blatt Papier, ohne irgend welche Vorstellungen; wie wird sie nun damit versorgt? Woher kommt sie zu dem grossen Vorrat, welche die gesch\u00e4ftige und ungebundene Phantasie des Menschen darauf in beinah endloser Mannichfaltigkeit verzeichnet hat? Woher hat sie all den Stoff f\u00fcr die Vernunft und das Wissen? Ich antworte darauf mit einem Worte: Von der Erfahrung&#8230;&#8220;<\/span><\/em> John Locke.<\/p>\n\n<p>In Wirklichkeit ist es nichts weiter als eine Art einfacher &#8222;Neustart&#8220;, oder wie fr\u00fcher in der Schule, die Tafel wischen, oder gar ein beschriebenes Blatt ausreissen und ein neues, leeres Blatt beginnen&#8230; Klingt einfach, nicht wahr?<\/p>\n\n<p>Ohne die Theorien des oben genannten englischen Philosophen und seinen Empirismus mit einer klaren mechanistischen Auffassung des Menschen zu diskutieren oder zu bekr\u00e4ftigen, habe ich pers\u00f6nlich immer versucht, die Gedanken anderer Zeiten auf unsere Zeit zu \u00fcbertragen. In diesem Fall m\u00fcssen wir zun\u00e4chst ber\u00fccksichtigen, dass es sich nicht lohnt, sie zu l\u00f6schen, sondern dass wir zur\u00fcckspulen m\u00fcssen. Mit anderen Worten, damit der Neustart oder Neuanfang erfolgreich ist, m\u00fcssen wir auf das zur\u00fcckgreifen, was wir heute als \u201eReverse Engineering\u201c bezeichnen. Sowohl auf psychologischer als auch auf erkenntnistheoretischer Ebene. Dies beinhaltet eine Analyse von allem, was uns zu der Situation gef\u00fchrt hat, die wir \u00e4ndern m\u00f6chten, und eine Bewertung dessen, was f\u00fcr uns von Wert und Nutzen war, um alles zu verwerfen, was nicht war, und somit in der Lage zu sein, von \u201evorne\u201c zu beginnen. Nicht von Grund auf neu, da wir den gro\u00dfen Vorteil haben, zu wissen, was uns wert war und was wir in Zukunft vermeiden sollten.<\/p>\n\n<p>Nur dann k\u00f6nnen wir best\u00e4tigen, dass wir uns durch ver\u00e4nderte Erfahrungen als Menschen ver\u00e4ndern werden.<\/p>\n\n<p>Das \u00c4ndern und &#8222;Resignifizieren&#8220; von Erfahrungen kann manchmal ein frustrierendes, schmerzhaftes und oft nicht realisiertes Unterfangen sein. In vielen F\u00e4llen scheitern wir daran, weil es an Bewusstsein, Aufmerksamkeit, Schulung, Bewertung und angemessener Kommunikation mangelt. Alles Faktoren, die in unserer eigenen Verantwortung und in unserem Handlungsfeld liegen.<\/p>\n\n<p>Deine Ergebnisse sind eine direkte Folge Deiner Handlungen, und diese wiederum haben ihren Ursprung in Deinen Entscheidungen, die nicht nur bedingt sind, sondern auch von Deiner Perspektive bestimmt werden, die nichts anderes als ein Spiegelbild dessen ist, wovon Du Dir bewusst bist.<\/p>\n\n<p>Wenn Du Dich mit diesem Thema befassen und mehr erfahren m\u00f6chtest, wie Du Erfahrungen \u201e\u00c4ndern und &#8222;Resignifizieren\u201c kannst, lade ich Dich ein loszulegen\u00a0<strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/existentiam.org\/de\/methodik-modalitaeten-programme\/#al-grano1\" target=\"_blank\">Direkt auf den Punkt<\/a><\/strong>.<\/p>\n\n<p>Ich bin mir bewusst, dass Du keine Zeit zu verschwenden hast. Um keinen der Inhalte (von denen einige exklusiv f\u00fcr die Newsletter sind) zu verpassen und Dich auf Wunsch an einer privaten Community des existenziellen Dialogs zu beteiligen, abonniere die Newsletter \u00fcber das Kontaktformular. Du kannst Dich jederzeit und unverbindlich abmelden.<\/p>\n\n<p>Wenn Du mehr \u00fcber mich, die Herangehensweise an die Arbeit oder die Programme erfahren m\u00f6chtest, z\u00f6gere bitte nicht, mich zu  <strong><a href=\"https:\/\/existentiam.org\/de\/kontakt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">kontaktieren<\/a><\/strong>. Vielen Dank und bis bald.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wir wollen also annehmen, die Seele sei, wie man sagt, ein weisses, unbeschriebenes Blatt Papier, ohne irgend welche Vorstellungen; wie wird sie nun damit versorgt? Woher kommt sie zu dem grossen Vorrat, welche die gesch\u00e4ftige und ungebundene Phantasie des Menschen darauf in beinah endloser Mannichfaltigkeit verzeichnet hat? 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